Ausblick auf den Motorboot-Sport im Jahr 2013 in Dessau

Ausblick auf den Motorboot-Sport im Jahr 2013 in DessauKeine guten Erinnerungen hat man in Dessau an den Namen Pelle Larsson. Innerhalb des Motorbootclubs Elbe Dessau hat man den Namen deshalb auf den Index gesetzt. Es handelt sich dabei nämlich um einen Rennkommissar aus Schweden. Er war in der Hauptsache dafür verantwortlich, dass im vergangenen Jahr die Motorboot-Weltmeisterschaft nicht in Dessau ausgetragen wurde. Daher blickt man hoffnungsfroh auf den Moment in diesem Jahr, dass andere Rennkommissare über das Geschehen entscheiden werden. Dies stellte jetzt jedenfalls Andreas Schultze fest, bei dem es sich um den Chef des MBC Elbe handelt. Im Visier hat er dabei das erste Wochenende im Juli, an dem es auf dem Bananenkurs wieder lebendig wird. Dann wird dem Kornhauskurs auf der Elbe wieder von den Piloten der schnellen Boote leben eingehaucht.

Laut Schulze soll jedoch die Konzentration sich auf die Läufe in der nationalen Meisterschaft beziehen. Planungen über das Programm des Jahres gibt es auch. Möglicherweise soll dabei auch ein EM-Lauf ausgetragen werden. Zu mehr wird es wohl erst einmal nicht kommen. Dies ist nämlich eine Folgewirkung aus dem Jahr 2012, als kurzfristig die WM abgesagt wurde. Verantwortlich für die Absage war damals das angeblich vorhandene Niedrigwasser der Elbe. Aus diesem Grund wurde die Klasse O-250 mit ihrem Championat gestrichen. Dies hat alle getroffen, sogar Rene Behncke aus Dessau. Bei handelt es sich um den Titelverteidiger, der zugleich sehr aussichtsreich im Hinblick auf die Titelchancen war. Verheilt sind die Wunden beim Motorbootclub bis heute nicht. Es gibt nicht wenige Insider, die bis heute noch der Überzeugung sind, dass die italienische Mannschaft eine Intrige gesponnen hat. Schließlich war in Italien 14 Tage vorher ein Rennen aus Gründen von Hochwasser abgesagt worden. Dadurch fehlte den Italienern die Praxis, so dass sie fast ohne Training zur WM hätten antreten müssen.

Daher wird hinter dem Platzlassen der WM eben ein Vorsatz der italienischen Mannschaft vermutet. Es fehlten also Trainings- und Rennkilometer, so dass die Azzuris weniger Chancen auf einen erfolgreichen Rennverlauf für sich sahen. Nun ist Italien aber durchaus eine Macht im Motorboot-Sport. Dadurch fiel es leicht, dass man auch den Schweden Larsson von den Gedanken der Italiener überzeugen konnte. Noch heute fühlt man sich schon deswegen verschaukelt, da der Schwede seinen Einsatz in der Regel bei Off-Shore-Rennen hatte, die auf dem Meer ausgetragen werden. Dort gibt es allerdings andere Wassertiefen als an der Elbe, die jedoch der Schwede damals als Maßstab nahm.

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