Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Notfälle auf hoher See treten immer wieder auf. Die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist daher für Bootsnutzer eine unverzichtbare Lebensversicherung. Dies kam jetzt auch zwei Motorbootfahrern zugute, die am Darßer Ort auf der Ostsee unterwegs waren.

Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde geriet das Motorkajütboot mit dem Heimathafen Wismar in erste Gefahr. Im Brandungsgürtel bestand bei Wellenhöhen von bis zu vier Metern die Gefahr, dass das Schiff mit seiner Besatzung kenterte. Der 70-jährige Bootseigener und seine Tochter waren nicht mehr in der Lage, das Schiff zum Nothafen Darßer Ort zu steuern.

Das Motorkajütboot verfügte über kein UKW-Funkgerät und hatte den Kontakt mit dem Festland verloren. Der Sohn des Skippers alarmierte schließlich die Seenotleitung, die dann den Rettungskreuzer „Theo Fischer“ in Fahrt setzt. Der Besatzung gelang es unter großen Schwierigkeiten, mithilfe eines Tochterbootes zu dem havarierten Kajütboot überzusetzen und die zwei Bootsfahrer in Sicherheit zu bringen. Sie wurden unterkühlt und völlig durchnässt zum Darßer Ort gebracht, wo an Land tätige Helfer der DGzRS bereits Vorkehrungen für die Unterbringung der Geretteten getroffen hatten.

Bei dieser Rettungsaktion in der Ostsee handelt es sich keineswegs um einen Einzelfall. Vielmehr zeigt er exemplarisch, dass die Arbeit der DGzRS von großer Bedeutung ist. Die „Theo Fischer“ ist allein in den letzten zehn Tagen bei vier weiteren Einsätzen ähnlicher Art tätig gewesen.

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