Die Hansestadt Rostock und Umgebung auf dem Wasser erkunden

RostockIm Sommer lockt die Ostseeküste viele Wassersportbegeisterte. In Mecklenburgs „heimlicher“ Hauptstadt Rostock, in Warnemünde und in Hohe Düne können Motorboote anlegen.

Attraktiver Schwimmsteg im Stadthafen
Die traditionelle Hanse Sail Rostock wird jedes Jahr am zweiten Augustwochenende zum Besuchermagneten. Der Rostocker Stadthafen ist dann Liegeplatz für über 250 internationale Großsegler, Traditionssegler und Museumsschiffe, dazu kommen unzählige Yachten und Kleinboote. Position: 54°05´39´´N 12°07´09´´E. Hier, direkt im Rostocker Stadthafen,“Am Kabutzenhof“ mit den Hafenterrassen, hat der Bootsführer eine zentrale Schwimmsteganlage zur Verfügung. Das Hafenflair wird bestimmt von der breiten Uferpromenade, den urigen Hafenkneipen, den wunderschönen Windjammern, Schonern, Briggs und Koggen. Schön anzusehen ist das Stadtpanorama mit St. Marien, St. Nikolai und St. Petri mit der Silohalbinsel im östlichen Teil des Stadthafens. So wie die mächtigen Backsteinkirchen, sind auch die historischen Speicher Zeugen aus der Hansezeit. Hier hat der Kreuzfahrt¬Anbieter AIDA seinen Sitz. Im sogenannten „Haedgehafen“, dem Museumshafen, liegen historische Schiffe vor Anker und der Nachbau eines Hafenkrans aus dem 18. Jahrhundert ist zu bestaunen. Theater und Musik werden im westlichen Teil des Stadthafens geboten, auf der Bühne 602 und im (Rock-) Konzertclub MAU. Das Stadtzentrum mit der historischen Altstadt schließt unmittelbar an, auch ein Besuch im IGA Park und Rostocker ZOO lohnt sich.

Warnemünde, am Alten Strom: quirliger Touristenmagnet, wenige Liegeplätze
„Klock acht, achtern Strom“ ist beliebt, aber macht dann keinen Spaß mehr, wenn die Sanitäranlagen veraltet und überlastet sind. Der alte Fischereihafen ist charmant und malerisch, aber oft so überfüllt, dass man fast immer im Päckchen liegen muss. Für Sportboote ist das Anlegen sogar verboten. Aber, man kann das idyllische Warnemünde auch vom gegenüberliegenden Ufer „Hohe Düne“ aus besuchen.

Yachthafen Hohe Düne: viele freie Liegeplätze
Position: 54° 10′ 55″N 12° 5′ 57″E. Typisch für die gescheiterte Olympia-Bewerbung für 2012 ist der Leerstand im Yachthafen Hohe Düne. Viel Geld wurde hier „in den Sand gesetzt“ und das Resultat ist ein enormes Überangebot (750) an Liegeplätzen. Die Marinas sind sehr groß und modern und haben eine perfekte Infrastruktur. Der Yachthafen Hohe Düne ist an die östliche Außenmole der Warnow-Mündung gebaut. Die Ansteuerung des Hafens erfolgt daher auch nicht zwischen den beiden Leuchttürmen, sondern östlich davon. Die Fahrrinne ist 4 – 4,5 m tief . Es gibt eine Tankstelle, Fäkalienabsauganlage und Kräne.

Fazit: Ein Überangebot oder ein Mangel können ausgeglichen werden, indem man nicht das Unmögliche versucht, sondern das Machbare macht. Rostock mit der Trichtermündung der Warnow, dem „Breitling“, bietet in Schmarl und am Schnatermann noch weitere idyllische Plätzchen zum Anlegen. Es muss gar nicht immer der Alte Strom sein .

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