Die Motorbootsaison beginnt endlich: Es ist Zeit, einzuschiffen

Aufschwung für die kleine BootsklasseLang war der Winter, doch nun ist es endlich soweit: Die Motorboote sind wieder los. Sicher hat so mancher Bootsfreund bis Anfang April ungeduldig an seinem Schmuckstück herumgeputzt, aber nun ist die Zeit des Wartens vorbei. Sicher sind alle kleinen Mängel beseitigt, Schönheitsreparaturen gemacht. Dem maritimen Vergnügen steht nun nichts mehr im Wege.

Aber auch für Menschen, die kein eigenes Motorboot haben, kann nun die Saison endlich beginnen. Wer mal auf einem Motorboot mitgefahren ist, hat für die schnellen Flitzer sicher Feuer gefangen. Wie wäre es, sich auch selbst öfter mal damit zu beschäftigen? Dazu können Ferienkurse belegt werden, auch ist die Mitgliedschaft in einem der zahlreichen Motorbootvereine ein absolutes Muss. Dazu muss der Interessierte nicht unbedingt in die großen Seengebiete aufbrechen. Oft ist ein Beginn der maritimen Leidenschaft auch im eigenen Bundesland gut möglich. Beispiel Thüringen: Hier haben sich entlang der „Thüringer Meere“, so werden die Talsperren der Saale im Thüringer Schiefergebirge bezeichnet, etliche Bootsverleihe angesiedelt. Der Bleilochstausee ist der größte in Deutschland. Hier war der Motorbootsport bereits zu DDR-Zeiten daheim. In dem Ferienort Saalburg befindet sich zum Beispiel auch eine Ausleihstation für Sport- und Segelboote. Die Kosten sind überschaubar. Für Anfänger gibt es Sportboote mit Außenbordmotor. Diese kann man ohne Führerschein fahren. Doch sollte man nicht versäumen, einen Kurs zu belegen. Diese werden ebenfalls angeboten und machen die Ferien erst so richtig toll. Zudem kann auch der Motorboot-Führerschein gemacht werden. Die Kurse sind so gelegt, dass sie gut im Rahmen eines Urlaubs absolviert werden können. Es gibt zudem Kurse, die sich in mehrere Module teilen. Zeit, immer wieder an den See zu kommen und Landschaftserlebnis und Motorbootleidenschaft zu teilen. Was gibt es Schöneres!

Aber auch für eingefleische Motorbootfans ist die Bleilochtalsperre einfach ein tolles Ziel, und das nicht nur für ein Wochenende. Nicht nur Kenner schwärmen, dass die Landschafte den Fjorden Norwegens gleicht. Dass das nicht übertrieben ist, kann man schon mit einem Fotovergleich feststellen. Ein Unterschied ist kaum auszumachen. Die norwegischen Fjorde sind nur etwas größer. Auf die Motorboote haben sich zahlreiche Serviceunternehmen an den riesigen Talsperren spezialisiert. Der Bootsservive Trost im Saalburger Ortsteil Kloster hat zum Beispiel eine Servicewerkstatt für Motoren und Boote. Außerdem biet sich das Umfeld der Talsperren als touristisch gut erschlossenes Areal an. Coburg ist nicht weit, Saalfeld mit den Feengrotten auch nicht, auch die thüringische Landeshauptstadt Erfurt mit dem tollen mittelalterlichen Stadtkern ist relativ schnell zu erreichen. Da kann ein Motorbootfan durchaus mal zur Landratte werden und braucht sich dafür nicht zu schämen.

Category News, Reise & Revier

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