Icom – Neue Funkgeräte für Seefunk und revolutionäres System im Amateurfunk vorgestellt

Icom  IC-M23Die im japanischen Hokkaido ansässige Firma „Icom Global Inc“ stellt bereits seit vielen Jahren erfolgreich Funkgeräte für die terrestrische Sprachübertragung her. Dabei reicht die Produktpalette von Funkmodellen für See- und Motorboot über Landfunk bis zum Direct Peer2Peer Funk. Auch im Jahre 2013 möchte die Firma den Anwendern interessante Modelle anbieten und hat für den Seefunk zwei neue Modelle vorgestellt, die einige Verbesserungen mitbringen. Zudem wurde die D-STAR Produktserie enthüllt. Diese Abkürzung steht für „Digital Smart Technology for Amateur Radio“ und nutzt statt herkömmlicher Relay-Übertragung eine Datenübertragungsschnittstelle über das Internet.

Die neuen Modelle für den Seefunk IC-M23 und IC-M423
Der IC-M23 ist ein besonders kompaktes Handheld-Funkgerät für Motorboote und andere Zwecke, das die Frequenzen von 156 bis 161.450 MHz bei einer Interkanalmodulationsfestigkeit von 68 Dezibel unterstützt. Hauptfeatures sind die kompakte Bauweise von lediglich 58,5×128,5×34,5 Millimetern, die lange Batterielaufzeit von 10 Stunden und die Wasserbeständigkeit nach Schutzart IPX7, die für ein Motorboot mehr als ausreichend ist. Zudem hat das Handheld eine besondere Funktion, die Icom  IC-M423Float’n’Flash genannt wird. Geht das Gerät auf dem Motorboot über Bord, schwimmt es auf der Wasseroberfläche und gibt über eine leistungsstarke LED ein helles, rotes Licht ab. So kann es wesentlich einfacher gefunden werden als unter normalen Umständen. Ebenfalls neu ist das Einbaugerät mit optionalem COMMANDMIC, IC-M423, das ebenfalls Frequenzen von 156 MHz bis 161.450 MHz unterstützt, aber laut Hersteller eine Interkanalmodulationsfestigkeit von mehr als 68 Dezibel bzw. 68Db? im DSC-Modus unterstützt. Eingebaut ist zudem ein Klasse-D DSC, der das gleichzeitige beobachten des UKW-Kanals 70 (Der Standardkanal für DSC-Operationen) und einem zweiten, unabhängig gewählten Kanal unterstützt. Der DSC beherrscht die Funktionen Test, Distress, ALL, Group, Postition, Poll, Urgency und Safety. Über die intuitive Menüsteuerung mit Vier-Wege-Button und das mehrzeilige LCD-Display soll die Bedienung auf dem Boot zudem noch einfacher gestaltet sein als es beim Vorgänger, dem IC-M323 der Fall war.

Amateurfunk über das Internet – Icom stellt D-Star vor
Mit dem D-STAR System möchte Icom den Amateurfunk revolutionieren, denn man geht weg von einfachen Peer2Peer-Modi oder Repeater-Systemen hin zu einem ausgeklügelten System, bei dem die Funkgeräte über digitale Kanäle mit dem Internet verbundene Gateways ansteuern. So ist es theoretisch möglich, sich mit Funkern aus aller Welt zu unterhalten. Zudem möchte der Hersteller weitere Funktionen, wie das Versenden von Kurznachrichten ähnlich SMS und sogar die Übertragung von Bildern und GPS-Daten implementieren. Damit würde der Amateurfunk einen großen Schritt in Richtung Mobiltelefonie machen.

Category Bootszubehör, News

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