Bootsmotoren & Antriebe

Bootsmotoren & AntriebeEin Motorboot kann mit einem Antrieb verschiedener Hersteller unterwegs sein. Welchen Bootsmotor man wählt, hängt von der Größe des Bootes entscheidend ab. Man darf ein Motorboot weder über- noch untermotorisieren. Es gibt im Wesentlichen die großen Hersteller Mercury, Yamaha, Honda Marine, Suzuki Marine und Volvo Penta / Tohatsu. Elektromotore gibt es unter anderem von VariMax und Thruster. Jeder Hersteller bietet die verschiedensten Modell an.

Mercury baut seit 65 Jahren Bootsmotore. Die Palette reicht vom 2,5-PS-Viertakter bis zum Sechszylinder. Durch die lange Erfahrung der Firma sind ist ein Bootsmotor von Mercury gut entwickelt und getestet, läuft weich und zuverlässig. Der stärkste für den Sportbereich angegebene Motor leistet 115 PS. Die stärksten Viertakter baut Yamaha, V8-Motore mit über 5 l Hubraum und 350 PS. So ein Antrieb ist natürlich auch für wesentlich größere Boote geeignet.

Die Palette von Außenbordmotoren bei Honda reicht vom kleinen BF 2,3 mit 57 cm³ und 2,3 PS bis zum BF 225 mit 3,47 l und 225 PS. Suzukis Außenborder weisen eine noch etwas größere Spannbreite auf, von 2,5 PS bis 300 PS. Volvo Penta bietet vom Kleindiesel für Segelboote über Kompaktdiesel mit 12 PS bis zum 12,8-l-Motor mit 900 PS alles an. Tohatsu hat die TLDI-Reihe entwickelt, die sparsam und umweltverträglich wie Viertakter und gleichzeitig leistungsstark wie Zweitakter sind. Das Top-Modell MD115A leistet 115 PS.

Weitere bedeutende Hersteller von Bootsmotoren sind Envinrude, Johnson, Nissan Marine, Scania, VW Marine, Yanmar Marine und für Elektromotoren Aquamot. Die Elektromotoren VariMax V25 HT (25 kg Schub) und Thruster T36 sind eher etwas für ein kleines Motorboot.

Normalerweise wird ein Motorboot mit dem dazu passenden Antrieb geliefert. Jedoch kann es in der Praxis vorkommen, dass man einen neuen Bootsmotor anschafft, vor allem wenn der alte defekt ist und eine Reparatur definitiv nicht lohnt. Auch wenn man ein gebrauchtes Motorboot kauft, könnte es notwendig werden, den Bootsmotor separat anzuschaffen. Dann beginnt die Suche nach dem richtigen Antrieb. Motor und Boot müssen perfekt zueinander passen. Die Motorisierung soll zum Gewicht des Bootes und zur gewünschten Leistung passen, Verbrauch, Umweltfaktoren und letztlich der Preis spielen eine große Rolle. Wenn man unsicher ist, sollte man sich in punkto Leistung am ehesten am vorherigen Bootsmotor orientieren und den nächsten Antrieb mit entsprechenden Parametern wählen. Ein falsch motorisiertes Boot, egal ob der Motor zu viel oder zu wenig Leistung bringt, kann zur Gefahr auf See werden.

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