Motorbootfahren als Sportart

Motorboot ist ein beliebtes Wasserfahrzeug und wird entweder mit einem Elektromotor oder mit Verbrennungsmotoren betrieben.

Ein Motorboot ist für Binnengewässer und Küsten bestens geeignet, denn das Gefährt überzeugt durch ein dynamisches Fahrwerk und einem vielseitigen Einsatz. Um ein Motorboot lenken zu dürfen und somit das volle Erlebnis zu erfahren, wird innerhalb Deutschland und auch in vielen weiteren Ländern ein Motorbootführerschein verlangt. Bei sogenannten Sportbooten, welche mit einer sportlichen Technik ausgestattet sind, ist zudem ein spezieller Sportbootführerschein erforderlich. Das erste Motorboot führte Étienne Lenoir im Jahr 1865 auf der Seine vor. Seitdem etablierte sich das Motorbootfahren zu einer weltweit beliebten Freizeitaktivität und wird besonders auch im Bereich der Wasserrettung eingesetzt.

Motorbootarten – Konstruktionsprinzipien und Merkmale

Motorboote unterscheiden sich durch zwei relevante Prinzipien, die mit dem Antrieb in Verbindung stehen. Ein Gleiterboot besitzt einen sogenannten dynamischen Auftrieb und verdrängt daher weniger Wasser; der Wellengang bleibt dadurch eher ruhig. Wohingegen ein Verdrängerboot das Wasser zu Seite treibt und somit mit einem statischen Auftrieb ausgestattet ist und während der Fahrt auch einen regen Wellengang umgibt. Ein Gleitboot kann eine leistungsstarke Rumpfgeschwindigkeit erreichen. Ein Verdrängerboot ist hingegen ein sparsamerer Konstruktionstyp. Besondere Merkmale von Motorbooten sind zudem die unterschiedlichen Bodenformen. Dabei werden Rundspant-Boden, gemäßigter V-Boden und tiefer V-Boden unterschieden. Ein Rundspant-Boden ist typisch für ein Verdrängerboot. Ein tiefer V-Boden läuft hingegen weicher auf rauem Wasser als ein gemäßigter V-Boden. Der Boden ist daher hauptsächlich bezüglich der Wasserhärte von Bedeutung.

Motorbootfahren in der Freizeit und als Rennsport

Neben dem Motorbootfahren als Freizeitaktivität, dient ein Motorboot auch als wesentlicher Bestandteil von anderen Sportarten; wie zum Beispiel beim Ziehen von Wasserskifahrern. Im weiteren Sinne wird das Motorbootfahren auch als Sportart betrieben und es finden dahingehende Rennen statt, wie zum Beispiel das Formel 500-Katamaran-Rennen oder das Class1-Offshoreboot-Rennen. Class 1 ist dabei die Spitzenklasse im Motorbootsport. Die gesamte Organisation des Motorbootsports liegt in Deutschland unter der Obhut vom Deutschen Motorbootyachtverband e. V. Die internationale Zuständigkeit besitzt die Union Internationale Motonautique (UIM) mit Sitz in Frankreich, Monaco.

FAZIT:

Egal ob Anfänger oder Könner, auf dem See, Fluss oder im Meer; das Motorboot ist ein beliebtes und teilweise auch rasantes Wasserfahrzeug. Auch das Mitfahren vermittelt eine genussvolle Zeit und ist eine begehrte Urlaubsaktivität. Eine komfortable Motoryacht kann übrigens auch bewohnt werden und bietet Gelegenheit für eine besondere Auszeit.

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